Fragen
in der homöopathischen Therapie
Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die mir in den homöpathischen Beratungen häufig gestellt werden:
Homöopathische Arzneimittel gibt es in verschiedenen Formen, zum Beispiel als Globuli, Salben, Tropfen, Hautspray oder Suppositorien. Je nach Beschwerde oder Therapieart wähle ich die passende Anwendungs-Form für Sie aus.
Sie dürfen weiterhin Kaffee, Schwarztee und Grüntee im normalen Rahmen trinken, damit sind etwa 3 Tassen koffeinhaltige Getränke pro Tag gemeint.
Sie dürfen weiterhin Ihre bevorzugte Zahnpaste, auch fluor- und pfefferminzhaltig, benutzen.
Sie dürfen kampferfreie Erkältungssalben und -bäder anwenden, zum Beispiel Pulmex Baby-Salbe und Pulmex-Bad.
Während der Behandlung können alte, früher durchgemachte Beschwerden kurzzeitig wieder auftauchen. Auch aktuelle Symptome können sich vorübergehend etwas verschlechtern. Dies sind Zeichen der Heilreaktion und sollten unbehandelt bleiben. Es ist für die Mittelwirkung jedoch nicht notwendig, dass Sie solche Reaktionen kriegen, oft kommt es während der Behandlung nicht dazu.
Während der homöopathischen Therapie sollten Sie auf andere homöopathische Einzel- oder Komplexmittel in jeglicher Form verzichten. Beispiele sind Similiasan, Regenaplexe oder Schüsslersalze. Pflanzliche Arzneimittel, zum Beispiel ein Hustensaft, sind in der Regel einsetzbar. Ich empfehle Ihnen jedoch, sich mit mir in Verbindung zu setzen, wenn Sie ein Naturheilmittel zusätzlich zur Therapie anwenden möchten.
Ab und zu ein Schmerzmittel zum Beispiel gegen Kopfschmerzen oder Menstruationsbeschwerden einzunehmen, ist in Ordnung. Dies gilt auch für etliche andere rezeptfreie Arzneimittel. Ich empfehle Ihnen, mit mir die Anwendung zu klären. Der homöopathische Heilverlauf könnte nämlich durch gewisse Arzneimittel gestört werden.
Eine Cortisonbehandlung mit Tabletten oder örtlich auf der Haut kann den homöopathischen Heilverlauf erschweren. Trotzdem dürfen Sie cortisonhaltige Medikamente nicht unüberlegt weglassen. Unter Umständen könnte dies sehr riskant für Sie werden.
Während der homöopathischen Behandlung kann es sein, dass Sie mit der Zeit weniger Cortisontabletten oder -salben benötigen. Dies geschieht immer in Absprache mit dem Arzt.
Nein, dies sollten Sie nicht tun. Durch die homöopathische Therapie kann es jedoch vorkommen, dass Sie mit der Zeit weniger schulmedizinische Arzneimittel benötigen. Dies geschieht immer in Absprache mit dem Arzt.
Für die Erstanamnese und die Folgekonsultationen bei schon lange andauernden, chronischen Beschwerden sind persönliche Beratungstermine in der Praxis notwendig. Sie finden etwa alle 3 Monate statt.
Bei akuten Erkrankungen und deren Nachbetreuung kann das Gespräch telefonisch stattfinden. In der hochaktuen Krankheitsphase können täglich mehrere, in der Regel kurze telefonische Kontakt nötig sein.
Für die Erstanamnese ist es wichtig, das Kind zur Konsultation mitzunehmen. Ich kann so zum Beispiel seine Entwicklung oder sein Verhalten wahrnehmen. Für nachfolgende Besuche ist es nicht notwendig, dass das Kind jedesmal mitkommt.
Dies ist das erste therapeutische Gespräch. Es ist sehr ausführlich. Sie schildern mir dabei Ihre jetzigen und früheren Beschwerden. Mich interessieren Ihre körperlichen, psychischen und geistigen Eigenheiten und die Krankheitsgeschichte vater- und mutterseits.